Aus den Medien
09.03.10

Interessantes zu Glasrecycling und verwandten Themen

Ein Service von AGR und APA-Austria Presse Agentur

Veröffentlichungen nur nach Rücksprache mit APA

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1. ABFORUM, 5.3.: Platin in Vancouver

2. KRONE, 2.3.: 23,9 Kilo Glas pro Kopf

3. MEDIANET, 5.3.: Vorteil durch glasklaren Durchblick

4. SN, 5.3.: Pongau setzt auf Abfallchip


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"Architektur & Bau Forum" Nr. 04/10 vom 05.03.2010        Seite: 26
Ressort: Thema

1. Platin in Vancouver

   Rechtzeitig zur Olympiade wurde das Vancouver Convention Center
(VCC) mit dem Platin-Leed®-Zertifikat des Green Building Council Canada ausgezeichnet. Auch Österreich war beteiligt, das Glas lieferte Eckelt Glas aus Steyr.

   Natürlich olympisch

   Zu Recht sind die LMN Architects + DA/MCM stolz auf das an der Küste von Vancouver gelegene Gebäude. Umgeben von einer eindrucksvollen Landschaft von Bergen, Ozean und Parks, ist das VCC dafür bestimmt, die natürliche Umwelt, eine lebendige lokale Kultur und die gebaute Umgebung in Einklang zu bringen und dabei die Wechselbeziehungen durch die Architektur zu akzentuieren.

   Transparente Kommunikation

   Freie, ungehinderte Durchsicht auf die atemberaubende Kulisse der Burrad Bucht und die North Shore Mountains war ein zentraler Aspekt der Fassadengestaltung. 19 Millimeter dickes Securit-H-Einscheibensicherheitsglas ersetzt herkömmliche Stahlprofile. Das spezielle extraweiße Diamant-Glas vermittelt dem Betrachter die Verschmelzung mit der natürlichen Umgebung und stützt gleichzeitig die Fassade.

   Rund 14.000 Quadratmeter hochwärmedämmender Funktionsgläser wurden von Eckelt mit einer Abmessung von 1,8 x 3,4 Meter nach Vancouver geliefert. Diese sorgen für natürliches, farbneutrales Tageslicht und effizienten Sonnenschutz, aber auch die Sicherheit kam nicht zu kurz.
Für alle raumseitigen Verglasungen wurde Verbundsicherheitsglas oder Securit-H verwendet.

   Charakteristische Nachhaltigkeit

   Ungewohnt ist das Bild aus der Luft, der Bau verfügt über ein sechs Hektar großes begrüntes Dach – das größte dieser Art in ganz Kanada. Bepflanzt mit einheimischen Gräsern und Sträuchern soll Vögeln und Insekten ein natürlicher Lebensraum gegeben werden.
Zugleich werden damit die Kühl- und Heizlasten reduziert. Zum Kühlen des Gebäudes im Sommer und zur Heizungsunterstützung im Winter werden sowohl das Dach als auch Wärmepumpen mit Meerwasser herangezogen. Für die weitere Ausbaustufe ist ein Hafen für Segel- und Motoryachten sowie ein Terminal für Wasserflugzeuge geplant.

   Wie dieses Projekt belegt, finden nicht nur österreichische Passivhäuser den Weg zu den Olympischen Spielen – punkten lässt sich auch mit nachhaltigen Glaslösungen, betont Wolfgang Dirisamer, Marketingleitung Eckelt Glas.

   Kontakt: Eckelt Glas GmbH

   Resthofstraße 18, A-4400 Steyr

   Tel.: (0 72 52) 894-0, Fax: (0 72 52) 894-24

   E-Mail: office@eckelt.at

   Internet: www.eckelt.at


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"Kronen Zeitung" vom 02.03.2010                           Seite: 12
Ressort: lokal
Ktn, Morgen

Ktn, Morgen

16.000 Tonnen wurden gesammelt

2. 23,9 Kilo Glas pro Kopf

   Der Umweltgedanke steht bei den Kärntnern nach wie vor hoch im Kurs. Das zeigt auch die aktuelle Sammelstatistik der Austria Glas Recycling (AGR). So wurden in Kärnten im Vorjahr knapp 16.000 Tonnen Altglas in die Sammelbehälter geworfen - und damit die Menge noch einmal erhöht.
Österreichweit waren es unglaubliche 226.000 Tonnen. "Das entspricht einer Recyclingquote von 80 Prozent", ist AGR-Geschäftsführer Gerhard Lacher erfreut. Pro Kopf gerechnet, hat jeder Österreicher im vergangenen Jahr 25,5 Kilogramm Altglas entsorgt. Im Vergleich dazu liegt Kärnten hier noch unter dem Bundesdurchschnitt. Auf jeden Bewohner entfallen bei uns 23,9 Kilogramm.


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"medianet" Nr. 1373/10 vom 05.03.2010                     Seite: 44
Ressort: Industrial Technology

Serie Binder + Co „Sensorsystem Clarity zur Aussortierung von Sondergläsern im Recycling“

3. Vorteil durch glasklaren Durchblick

   Gleisdorf. Binder+Co hat sich in den letzten 15 Jahren als Marktführer in der Aufbereitung von Altglas etabliert. „Diese Marktposition soll natürlich gehalten und ausgebaut werden. Die Anforderungen im Recyclingbereich sind ständigen Änderungen unterworfen; darauf reagieren wir, um für unsere Kunden der kompetente Partner zu bleiben“, sagt Vorstand Karl Grabner.

   Rund zwei Jahre Entwicklungszeit und 500.000 € investierte das Unternehmen, um sein seit 1998 bewährtes Clarity-Glasrecyclingsystem für die Anforderungen der modernen Glassortierung aufzurüsten.

   Modernste Sensortechnik

   Clarity arbeitet mit modernster Sensor- und Kameratechnik. Die Informationen über das Recyclingglas werden sowohl mit sichtbarem als auch mit ultraviolettem Licht analysiert. Clarity erkennt so nicht nur Fremdstoffe und Glasscherben unterschiedlicher Farben, sondern auch die verschiedenen Schmelzpunkte unterschiedlicher Glassorten.
Hitzebeständige oder schwermetallhältige Sondergläser können mit diesem Verfahren verlässlich aus dem Materialstrom entfernt werden.

   Innovationen sind wichtig

   „Gerade für Unternehmen im Recyclingbereich sind Innovationen extrem wichtig, da der Markt sehr oft Änderungen verlangt, z.B. durch neue Verpackungsverordnungen“, sagt Grabner. „Unseren Kunden bieten wir mit dem neuen System, das aus dem aufbereite-ten Altglas einen hochprofitbalen Sekundärrohstoff macht, einen klaren Wettbewerbsvorteil.“ In der Nominierung zum Staatspreis sieht er einen solchen auch für das eigene Unternehmen – „zuerst in der öffentlichen und medialen Anerkennung unserer Leistung. Dies bestärkt unsere Kunden natürlich auch in ihrer Meinung, mit Binder + Co auf den richtigen Partner gesetzt zu haben.“

   Auch beim Innenleben setzt die dritte Clarity-Generation neue Standards. Die bisher verfügbaren Sortierbreiten von 1.000 mm und 1.400 mm werden durch eine neue Variante mit 700 mm ergänzt. Das Ergebnis sind auf unterschiedlichste Kundenwünsche flexibel angepasste Prozessdesigns.

   www.binder-co.com




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"Salzburger Nachrichten" vom 05.03.2010                  Seite: L13
Ressort: Wirtschaft
Von: Thomas Auinger

4. Pongau setzt auf Abfallchip

   Müllkontrolle. Elektronik für Mistkübel: Pongauer Gemeinden überwachen Mülltonnen. Der Inhalt wird bei der Abfuhr automatisch gewogen.

   Thomas Auinger Werfenweng (SN). Im Pongau bekommen Mülltonnen mittels Chip eine Identität, und das Gewicht des Abfalls wird genau erfasst. Nach eineinhalb Jahren kann der Geschäftsführer des Pongauer Abfallwirtschaftsverbands, Herbert Matl, eine Zwischenbilanz des Projekts ziehen. In 17 Gemeinden laufe der Betrieb, in drei (Bischofshofen, Mühlbach, Goldegg) sei er in Vorbereitung. Ausständig seien St. Johann, das Gasteinertal und Großarl. In den meisten Gemeinden werde nicht nur der Restmüll, sondern auch der Biomüll elektronisch erfasst.

   Mit den Daten könne die Gemeinde Reklamationen von Bürgern (zum Beispiel "Meine Tonne wurde am Dienstag nicht entleert.") genau beantworten. Ein weiterer Vorteil sei die Kontrolle. Wenn der Inhalt viel zu schwer sei, "kann man nachschauen, was der da drinnen hat".
Manchmal würden Bauschutt und Steine oder Glas mit dem Restmüll entsorgt. "Warum soll die Allgemeinheit für Abfuhr, Behandlung und Entsorgung zahlen? Die Kosten für eine Gewichtstonne Bauschutt betragen rund 30 Euro, für Restmüll aber 140 Euro", sagt Matl.
Außerdem werde die Verwaltung vereinfacht, "die Stricherllisten hören sich auf". Die Müllabfuhr werde "transparent". Die Gemeinde könne mit dem Abfuhrunternehmen die Strecken optimieren. Auch eine gemeindeübergreifende Abfuhr am selben Tag werde möglich. "Früher musste das Müllauto an der Gemeindegrenze umkehren."

   So manche Gemeinde hat bereits Müllsünder aufgespürt. Im Normalfall reiche dann ein Anruf eines Gemeindebediensteten, der den Bürger aufkläre. Geldstrafen wären nach dem Gesetz theoretisch möglich, aber ihm sei kein Fall bekannt, sagt der Abfallexperte.

   Der Pongauer Verband setzt auf Einsparungen in der Restmüllbehandlung und auf "einen Schub in der Trennmoral". In Altenmarkt seien die Abfuhrkosten etwa um zehn Prozent gesenkt worden. Obwohl der Verband und das Abfuhrunternehmen nun mehr Leistung bieten, sei es gelungen, die Müllgebühren in den meisten Pongauer Gemeinden heuer stabil zu halten. Die Berechnung der Gebühr selbst nach dem Durchschnittsgewicht sei erst in einigen Gemeinden umgesetzt. Die Trennung werde verbessert, "wir hatten im Vorjahr im Bezirk erstmals mehr als 2000 Tonnen Altglas".

   Die Skepsis mancher Bürger versucht Matl auszuräumen: "Überwacht wird die Tonne, nicht der Bürger." Das System schütze die Bürger vor ungerechtfertigten Kosten.

   In dieser Größe und mit dem Zentralcomputer beim Verband gilt das Pongauer Projekt als richtungsweisend. In einzelnen Pinzgauer Gemeinden gibt es ähnliche Systeme, aber über die Müllabfuhrfirmen.